Am 01.12.1897 wurde die WESTFÄLISCHE SAND- UND THONWERKE als Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Dorsten von dem Dorstener Bankier Franz Josef de Weldige-Cremer, dem Gahlener Fabrikanten Gustav Adolf Müller und seinem Sohn Hermann Müller gegründet. Geschäftsführer war Diplomingenieur Bernhard Holtfort, er errichtete das Werk Gahlen-Hardt, heute Dorsten-Hardt. Im Jahre 1907 traten August ten Hompel aus Recklinghausen mit seinem Sohn Rudolf und später Konsul Bernhard Drerup aus Münster in die Gesellschaft ein. Am 22.06.1939 wurde die GmbH in eine KG mit der Firma Westfälische Sand- und Tonwerke Dr. Müller & Co. umgewandelt.
Am 26.05.1956 wurde die WESTDEUTSCHE QUARZWERKE Dr. Müller GmbH aus Mitteln der Westfälischen Sand- und Tonwerke von allen ihren Gesellschaftern gegründet. Der Name WESTDEUTSCHE QUARZWERKE wurde deswegen gewählt, weil das Unternehmen mehrere Sand- und Kieswerke auch außerhalb von Westfalen errichtet hatte: Neuenkirchen bei Rheine (1935), Haddorf (1937), Holdorf (1949), Haltern (1950), Kerpen-Horrem (1960). Die Westdeutsche Quarzwerke Dr. Müller GmbH führte - entsprechend dem Gesellschaftsvertrag - die Geschäfte der 1897 gegründeten Westfälischen Sand- und Thonwerke fort.
Am 27.02.1970 haben die Westdeutschen Quarzwerke die SIGRANO NEDERLAND N. V. mit Sitz im niederländischen Heerlen (Provinz Limburg) gegründet und dort ein Quarzwerk mit Mahlanlage errichtet. In 1996 erwarb SIGRANO die Quarzwerke LIEBEN Minerals B.V. mit Sitz im niederländischen Maastricht und übernahm den Vertrieb der im Werk Maastricht aufbereiteten Quarzsande und Quarzmehle in Deutschland. In den folgenden Jahren veräußerte EQ ihre Anteile an SIGRANO an die SIBELCO und übernahm im Gegenzug den Vertrieb der Quarzprodukte der SIBELCO in Deutschland.
Am 08.07.1991 wurde die Quarzwerke Ottendorf-Okrilla GmbH in Ottendorf-Okrilla nördlich von Dresden von den Westdeutschen Quarzwerken gegründet. Dort werden seit 1993 getrocknete Quarzkörnungen im Bereich 0-16 mm aufbereitet und Trockenmörtel produziert. Seit 1996 betreiben die Westdeutschen Quarzwerke in Hünxe bei Wesel eine Anlage zur Herstellung von Colorquarz unter der Firma WST Quarz GmbH.
Am 10.10.2000 haben die Westdeutschen Quarzwerke und zugleich die ostdeutschen Quarzwerke Ottendorf-Okrilla einheitlich in EUROQUARZ GmbH umfirmiert, um der Ausweitung der geschäftlichen Aktivitäten auf dem europäischen Markt Ausdruck zu verleihen.






