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Hinweise zum Einbau von AQUALIN®

  1. Kontrolle des AQUALIN® vor dem Einbau
    Vor dem Einbau ist AQUALIN® auf offensichtliche Verunreinigungen zu überprüfen.  
  2. Benetzung der Filterkohle
    Vor einer Spülung und Inbetriebnahme müssen die Poren des AQUALIN® Wasser aufnehmen und anhaftende Luftbläschen sich lösen. Zu diesem Zweck muß das AQUALIN® gewässert werden.
     
AQUALIN®0,8 - 1,8 mm  ca.    48 h
AQUALIN®1,4 - 2,5 mm  ca.    48 h

 

Während der Benetzung kann eine Hydratisierung von alkalisch reagierenden Materialbestandteilen zu einem Anstieg des pH-Wertes führen. Während der Benetzung sollte daher das Wasser mehrmals ausgetauscht werden.

Spülwasser mit pH-Werten > 8,5 dürfen nicht in Gewässer mit Fischbesatz eingeleitet werden. 

  1. Unterkorn abschälen
    Nach Einbau ist das eingebrachte Material am besten mit Luft und Wasser zu spülen, damit durch den Einbau entstandenes Trümmerkorn an die Oberfläche gelangt. Dort ist das Trümmerkorn, bevor der Filter in Betrieb genommen wird, durch Abschälen der obersten Materialschicht von Hand zu entfernen.  
     
  2. Arbeiten vor Aufnahme des Regelbetriebes
    Nach erfolgter Unterkornabschälung wird der Filter in Betrieb genommen. Nach ca. 5 min. muss im Filtrat der pH-Wert sowie der Chlor-Gehalt (frei und ungebunden) gemessen werden. Das Filtrat wird visuell kontrolliert, ob es klar ist. Anschließend kann der Filter in den Regelbetrieb genommen werden.  
     
  3. Arbeiten nach Inbetriebnahme
    Während der ersten Betriebswochen soll der Filter täglich einmal gespült werden, um das Filtermaterial aufzulockern und restliche Unterkornanteile auszutragen.

    Das Erstfiltrat ist jeweils auf seinen pH-Wert zu prüfen.    

  4. Option nur bei Bedarf: "Saure Spülung des Filters"
    AQUALIN® wird aus Braunkohle hergestellt. Braunkohle kann als Naturprodukt selten Einschlüsse von Eisenverbindungen enthalten, welche bei der Herstellung des AQUALIN® nicht entfernt werden können. Wenn Eisenverbindungen im AQUALIN® enthalten sind, kann es in den ersten Wochen nach Inbetriebnahme dazu kommen, dass sich ein bräunlich/gelblicher Film im Schauglas der Filteranlage ablagert. In diesem Fall sollte wie folgt vorgegangen werden, um eine Verunreinigung des Schwimm- oder Badebeckens zu vermeiden:  

a) Filter öffnen und das Wasser um ca. 40 cm absenken. Dabei muss das gesamte AQUALIN® weiter unter Wasser stehen.  


b) Den pH-Wert durch Zugabe von Salzsäure (nicht Schwefelsäure!!!) auf pH 3 - 4 absenken (je saurer desto besser). Dabei muss die zugegebene Salzsäure homogen im Filter verteilt werden, z.B. durch Einschalten der Luftspülung. Der pH-Wert ist dabei mit pH-Meßstreifen (z.B. aus der Apotheke) ständig zu überprüfen.

c) Den Filter 3 - 4 h stehen lassen, wobei nach Möglichkeit in regelmäßigen Abständen die verdünnte Salzsäure durchmischt und auf ihren pH-Wert kontrolliert werden muss (ggf. Salzsäure nachgeben). 


d) Anschließend den Filter direkt mit Wasser bis zum klaren Wasserlauf spülen (ohne das Wasser vorher abzulassen). 


e) Den Vorgang a) bis d) mindestens 2 x durchführen und beobachten, wie lange der Filter bei der anschließenden Wasserspülung braucht, bis klares Wasser kommt (Spülzeit). Die Spülzeit sollte sich von Spülung zu Spülung deutlich verkürzen. Ggf. muss der Vorgang mehrfach wiederholt werden. 

 

Im Anschluss wird der Filter verschlossen und das Filtrat wie gewohnt auf klaren Lauf und auf den pH-Wert geprüft. Danach kann der Filter wieder in den Regelbetrieb übernommen werden. 

Diese Hinweise sind keine Einbauanleitung, sondern eine Hilfe für den Umgang mit Filterkohle.

DORSTEN
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Dipl.-Ing.

Holger

Vespermann

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